2.1.2023

Vorerst keine ambulanten Operationen mehr bei gesetzlich versicherten Kindern

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir ab Januar 2023 bis auf Weiteres bei gesetzlich versicherten Kindern keine ambulanten Operationen mehr anbieten können.

Dies betrifft vor allem die Entfernung kindlicher Polypen (Adenotomien), Mandelverkleinerungen (Tonsillotomien) und  Paukenröhrchenanlagen.

Grund hierfür sind die seit 2023 reduzierten Erstattungsbeträge der gesetzlichen Krankenkassen für ambulante Eingriffe. Hierdurch ist auf Grund der hohen Kosten der Operationen (Anästhesie, OP-Material, Raummiete, Personalkosten für die OP-Assistenz, Instrumentenanschaffungaufbereitung, Wartungskosten für die OP-Technik, Haftpflichtversicherung und  sicherheitstechnische Kontrolle) eine kostendeckende Erbringung der Eingriffe nicht möglich.

Ambulante Operationen bei privat versichterten Kindern können wie gehabt stattfinden.

Wir bitten Sie ausdrücklich gegen diese aus Patienten- und Arztsicht unhaltbaren Zustände beim Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises und Ihrer Krankenkasse zu protestieren!

Genauere Informationen finden Sie in den verlinkten PDFs:

Abwertung ambulanter Eingriffe: Aufruf der HNO-Verbände zur Aussetzung von Kinder-OPs (16.1.2023) ↗

HNO-Verbände: 85 Prozent der ambulanten Operateure beteiligen sich am OP-Protest (23.1.2023) ↗

HNO-Verbände: Häufige Fragen zum OP-Protest (23.1.2023) ↗

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir sind gern für Sie da!