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Schlucken

Bildquelle: Unsplash

Angebote der Praxis

  • Klinische Schluckuntersuchung
  • Funktionelle Schluckdiagnostik mit Videodokumentation (Videoendoskopie)
  • Ultraschall des Halses

Untersuchung, Ablauf, Zeitplanung

Die Untersuchung des Schluckvorgangs benötigt Zeit: nach der funktionellen Untersuchung von Zunge und Gesichtsmuskulatur wird der Schluckvorgang mit verschiedenen Nahrungsmitteln (flüssig, breiig, fest), die mit blauem Speisefarbstoff angefärbt sind, abgeklärt. Der Schluckvorgang wird mit Video aufgezeichnet.

Die Untersuchung erfolgt zusammen mit einer Schlucktherapeutin im Klinikum Freising (ein spezielles Untersuchungszimmer zur Videoendoskopie ist extra dafür eingerichtet).

Die Terminierung der Untersuchung erfolgt über die Praxis in Freising und Neufahrn.
Zur Untersuchung braucht man keine besondere eigene Vorbereitung, man muss auch nicht nüchtern sein.

Informationen zum Thema

Definition

Bei der Aufnahme der Nahrung und beim Schlucken sind ca. 25 Muskelpaare beteiligt, deren Steuerung übernehmen 2 Schluckzentren im Gehirn. Der Ablauf des Schluckens wird durch Nervenbahnen im Gehirn, 5 in den Hals ziehende Hirnnerven und durch Nerven der oberen Halswirbelsäule gesteuert – wobei ständig sensible Rückmeldungen ins Gehirn im Sinne eines Regelkreises erfolgen.

Ab Eintritt des Nahrungsbreies hinter die Gaumenbögen ist der Schluckvorgang automatisiert – also autonom gesteuert und nicht willentlich beeinflusst. Der Transport der Speise benötigt dann ca. 1 Sekunde, um in den Magen zu gelangen.

„Verschlucken“ mit nachfolgendem Husten (als Schutzreflex) tritt dann auf, wenn Speisebestandteile in den Kehlkopf oder in die Luftröhre kommen. Dieser Schutzreflex ist einer der schnellsten Reflexe des Menschen.

Länger andauernde oder bleibende Probleme beim Schlucken sind nicht selten: als Folge von Schlaganfall oder neuro-degenerativen Erkrankungen (wie Parkinson-Syndrom, Demenz verschiedener Typen) aber auch infolge von Tumoren im HNO-Bereich. Auch die Nebenwirkungen einer operativen oder Strahlentherapie im Halsbereich betreffen das Schlucken.

Häufigkeit der Schluckstörungen („Dysphagie“)

Parkinson-Syndrom
bis 50 Prozent (je nach Krankheitsdauer)
Schlaganfall
bis 70 % in der Akutphase
25 % in der chronischen Phase
Multiple Sklerose
bis 40 %  je nach Schweregrad
Tumore im Rachen
bis 100 %
Folge dieser Schluckprobleme sind Mangelernährung, Lungenentzündungen nach ungewolltem Nahrungseintritt in die unteren Luftwege („Aspirationspneumonie“) und auch soziale Ausgrenzung (das Essen dauert sehr lange, es wird Nahrung verschüttet etc.).

Letztlich treten Schluckschwierigkeiten auch durch den Alterungsprozess des Menschen auf, gelegentliches Verschlucken mit Husten oder Kloßgefühl im Hals bei und nach dem Schlucken sind im hohen Alter nicht selten.

Eine weitere Ursache für Schluckstörungen mit erhöhtem Schluckwiderstand oder Engegefühl im Hals sind Reflux-Erkrankungen, also magensäure-bedingte Schädigungen der Speiseröhren-Schleimhaut mit Auswirkungen bis hinauf in den Kehlkopf.

Weiterführende Diagnostik

Unsere Praxis ist in ein Netzwerk zur Abklärung von Schluckstörungen eingebunden: wir kooperieren mit dem Klinikum  rechts der Isar der TU München und radiologischen Praxen mit Expertise bei der Dysphagie-Diagnostik.

Link

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